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Gerry Duggan / Shawn Crystal
Batman
Arkham Manor Vol. 1

Panini
2015
140 Seiten
€ 16,99


Von Alemanno Partenopeo am 21.10.2015

  Die komplette Miniserie in einem Band von mehr als 140 Seiten zeigt einen dunklen Batman, der schon etwas älter geworden ist und sich auf sein Altenteil zurückziehen will. Aber nicht nach Wayne Manor, sondern in den Keller – die Bathöhle – darunter. Wayne Manor, der Familienbesitz der Waynes wird nämlich enteignet und zu einer Anstalt für geisteskranke Kriminelle umfunktioniert, da ArkhamManor – der bisherige Aufenthaltsort der Kriminellen - ja schon zerstört wurde (Batman Eternal). Die Stadt Gotham verabsäumt es aber, den Serienmörder, der nun seinerseits die Kriminellen umbringt, zu stellen und so muss sich Batman selbst um die Sache kümmern, indem er sich inkognito in die Anstalt einweisen lässt, um den Mörder der Mörder zu stellen. Dabei begegnen ihm auch sehr viele alte Bekannte, die einen hohen Anteil an Horror und Mystery dieser Mini-Serie ausmachen.
  Der Mörder der Kriminellen haust in Wayne Manor zwischen den Wänden und trägt eine schrecklich Maske, was einen Gutteil des Schauers von Wayne Manor ausmacht. Die Atmosphäre ist durchwegs düster und sehr dekadent, was einem manchmal schon Gänsehaut bereitet, ist das immer wieder nur kurz auftauchende Headset-Monster und natürlich auch die Angst der Insassen, wer von ihnen wohl der nächste sein wird. Aber Batman, der sich als schnauzbärtiger Riegel einschleusen lässt bekommt unverhoffte Unterstützung von einem seiner ehemaligen Widersacher, der natürlich auch Interesse daran hat, in Wayne Manor zu überleben.
  Tatsächlich war Batman schon einmal aus Wayne Manor ausgezogen. In den US-Detective Comics 393 aus dem Jahre 1969 rührte der Abschied von der Stadtrandvilla den Butler Alfred Pennyworth schon zu Tränen, doch Bruce Wayne bevorzugte nach dem Auszug Dick Graysons aus Wayne Manor ein Penthouse auf dem Dach der Wayne Foudation in Gotham City, weil er sich dachte, dass der riesige Palast für ihn und Alfred einfach zu groß sei. Anfang der 80er wollte er jedoch wieder auf seinen Landsitz zurück, wohl auch, weil ihm ein bisschen Abgeschiedenheit für seine Geheimaktivitäten ganz gut tat

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