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Claude Cueni
Giganten

Wörterseh Verlag
2015
368 Seiten
ISBN-13: 978-3037630570
€ 36,90


Von Alfred Ohswald am 26.06.2015

  Der Vater von Charles und Frédéric Bartholdi wirft sich vor die Eisenbahn, nachdem er sich mit Eisenbahnaktien verspekuliert hat. Die beiden Jungen kommen in ein künstlerisches Internat, wo sie einen gewissen Gustave Bönickhausen dit Eiffel kennen lernen. Während Charles immer mehr in Schwierigkeiten gerät und mehr Zeit in der Pariser Halbwelt als in der Universität verbringt, entwickeln sich Frédéric und Gustave recht gut. Währen Frédérich zu einem Bildhauer mit Hang zum Gigantismus wird, schafft es Gustave zum talentierten Ingenieur. Und bald entsteht auch eine heftige Konkurrenz, die sich nicht zuletzt wegen einer Frau zu einer regelrechten Feindschaft entwickelt.
 
  Claude Cueni hat bereits mit einigen seiner Bücher seine Qualitäten bewiesen. Besonders „Das grosse Spiel“ über die erste, fehlgeschlagene Einführung des Papiergeldes in Frankreich oder das autobiographische „Script Avenue“ sind recht erfolgreich gewesen. In „Giganten“ erzählt er von Frédéric Bartholdi, dem Erbauer der Freiheitsstatue und Gustave Eiffel, dem Konstrukteur des Eiffel-Turms.
  Cueni hält nicht überall sklavisch an die tatsächlichen, historischen Begebenheiten, selbst wenn sie ihm bekannt sind. So lässt er den missratenen Charles von einem Indianer erschießen, obwohl er tatsächlich in einem Siechhaus starb. Eine spannende Geschichte und interessante Figuren sind ihm da offensichtlich wichtiger. Und zu unterhalten versteht Cueni ausgezeichnet!

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