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Gunther Polnizky
Timber Creek
Man erntet, was man sät

Zauberberg Verlag
2015
300 Seiten
ISBN-13: 978-3945662106
€ 19,90


Von Alfred Ohswald am 24.05.2015

  David ist erfolgreicher Chef seiner eigenen Marketingfirma in Toronto und glücklich verheiratet. Als er ein Angebot zum Kauf eines alten Hauses in Timber Creek, den Ort seiner Kindheit, bekommt, schlägt er zu. Dort lauern allerdings auch alte Konflikte auf ihn und schließlich ist einer seiner alten Freunde tot. Die Aufklärung zieht sich hin und es geschehen noch weitere Tragödien.
 
  Positiv an dem Roman ist die durch Rückblenden in die Kindheit aufgebaute Atmosphäre. Diese Zeitsprünge sind geschickt in die Handlung eingeflochten. Die Haupthandlung selbst ist ein recht durchschnittlicher, aber auch nicht übel konstruierter Thriller.
  Relativ schwach kommt die Hauptfigur daher. Kaum Ecken und Kanten, klug, erfolgreich und ach so vernünftig.
  Aber die größte Schwäche ist der ziemlich unausgereift wirkende Schreibstil, ein recht typischer Anfängerfehler. Als Beispiel soll gleich ein Satz am Anfang dienen: „'So viele Makrelen haben wir noch nie an einem Tag gefangen“. bestätigte Henry, der knapp hinter mir fuhr, in lautem Ton den Erfolg. 'Bin gespannt, was Mom und Dad sagen werden“. Hier ist die Sentenz „in lautem Ton den Erfolg“ nicht bloß überflüssig sondern regelrecht störend im Lesefluss. Solche Beispiele finden sich leider immer wieder und drücken dadurch die Qualität des Romans. Weiter hinten im Buch wird es zwar etwas besser aber ganz verschwinden die zu langen Nebensätze bei Dialogen leider auch dann nicht.

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