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Rupert Schöttle
Damenschneider

Gmeiner
2011
275 Seiten
ISBN-13: 978-3839211779
€ 9,90


Von Alfred Ohswald am 01.04.2015

  Ein serbischer Krankenpfleger wird ermordet in seinem Schlafzimmer aufgefunden und in seinem Dachgeschoss wird ein privater Operationssaal entdeckt. Die beiden Wiener Kriminalpolizisten Kajetan Vogel und Alfons Walz finden bald heraus, dass er für private Schönheitsoperationen (darum „Damenschneider“) bekannt war. Anscheinend war er in seiner Heimat ein erfolgreicher Chirurg, allerdings mit recht zwielichtiger Vergangenheit. Während der Jagd nach dem Täter erfreuen sich die beiden Kriminalpolizisten an einer frischen Beziehung, der eine mit einer rassigen Schönheit, der andere mit einem soeben erworbenen Hund.
 
  „Damenschneider“ ist zwar nicht der erste Krimi Schöttlea mit diesen beiden Helden, aber der älteste noch erhältliche. Es ist aber absolut kein Problem, wenn man den Vorgänger nicht kennt. Am Auffälligsten neben der wirklich geglückten Krimistory ist der etwas ungewöhnliche Erzählstil in einem ganz leicht gestelzten Burgtheaterdeutsch daherkommt und dabei etwas charmant Wienerisches rüberbringt.
  Originell wenn auch in heutiger Zeit etwas politisch unkorrekt ist das Schürzenjägertum der beiden Helden. Daher kommt auch die schwächste Passage im Buch, eine eher überflüssige Sexszene. Zugegebenermaßen ein Thema bei dem selbst wahre Könner häufig scheitern. Aber wie sagte schon ein kluger Mann sinngemäß: Worüber man nichts sinnvolles sagen kann, darüber soll an schweigen.

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