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Walter Sohler
Mordalpen

Gmeiner
2014
311 Seiten
ISBN-13: 978-3839216163
€ 11,99


Von Alfred Ohswald am 08.02.2015

  Der Bauer Giovanni lebt mit seiner geliebten, kleinen Kuhherde und seinen anderen Tieren etwas eigenbrötlerisch allein auf seinem Bauernhof in den Alpen. Einem recht zudringlichen Immobilienhändler will er unter keinen Umständen ein Stück seines Grundes für einen geplanten Golfplatz verkaufen. Als dieser bei einem erneuten Besuch bei ihm durch einen Unfall ums Leben kommt, fürchtet er, unter Mordverdacht zu geraten. Deshalb bringt er das Unfallopfer heimlich auf der Alm unter die Erde. Als einige Zeit darauf ein Polizist bei ihm auftaucht und anscheinend Verdacht schöpft, nehmen die Unglücksereignisse erst so richtig ihren Anfang.
 
  Sohlers Debütroman ist ein handwerklich und stilistisch recht gekonnt erzählter Krimi. Teilweise erinnert die sich immer wieder einmal an die Leser richtende Erzählweise etwas an Wolf Haas. Zu dessen Brillanz fehlt dann allerdings doch noch ein gutes Stück. Allerdings neigt Sohler etwas zu recht ausführlicher Beschreibung der Geschehnisse, etwas mehr Tempo und mehr Kürze hätte vermutlich nicht geschadet. So benötigt er etwa für einen Gasthausbesuch eines Protagonisten eine ganze Seite, obwohl außer dem Besuch an sich dabei nichts Relevantes passiert.
  Eher Überflüssig und nur sehr begrenzt lustig sind zweizeilige Pseudo-Bauernregeln am Ende jedes Kapitels. Ein Beispiel: „Trinkt der Bauer ml zu viel, schießt mit dem Traktor er schnell übers Ziel.“

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