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Jules Verne
Die Erfindung des Verderbens
(Face au drapeau, 1895)

Diogenes
1998
336 Seiten
ISBN-13: 978-3257204063


Von klaus Makollus am 01.02.2015

  Mit dem französischen Klassiker der Science-Fiction-Literatur reist man in 80 Tagen um die Welt, zum Mond und zum Mittelpunkt der Erde.
  
  Hier geht es um ein anderes Thema. Thomas Roch ist ein genialer Erfinder. Als einer eines Tages eine Rakete entwickelt, deren Vernichtungskraft der der ersten Atombombe entspricht, realisiert niemand die Bedeutung dieser Entwicklung. Also ist auch niemand bereit, die riesige Summe zu zahlen, die Roch dafür fordert.
  
  Ker Karraje ist ein Pirat, vor dem die Seemächte zittern. Er nutzt die Chance, entführt Roche aus dem Irrenhaus und entwickelt Allmachtspläne: Ker Karraje möchte die Welt beherrschen.
  
  Der Roman verbindet Elemente der Science-Fiction mit dem Abenteuer und Reiseroman: Es gibt unbekannte technische Einrichtungen und unentdeckte Unterwasserhöhlen. Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern sind vertreten - nur Frankreichs Erzfeind Deutschland nicht.
  Die Geschichte ist teilweise aus der Ich-Perspektive (dann erzählt der ebenfalls entführte Ingenieur und Roche-Pfleger Simon Hart) und teilweise aus der Beobachter-Perspektive erzählt. Einige Zeichnungen illustrieren den Text.
  
  Gut lesbar und auch einigermaßen spannend ist die Handlung geschrieben. Sie eignet sich insbesondere für Leser, die das Gesamtwerk Vernes kennenlernen möchten.

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