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George R. R. Martin (Hrsg.)
Wild Cards IV
Schlechte Karten
(Wild Cards II, 1987)

Heyne
1996
Übersetzt von Christian Jentzsch
271 Seiten
DM 12,90 öS 96,-


Von Alfred Ohswald am 22.07.2000

  Nach dem Zweiten Weltkrieg wird die Erde mit einem sonderbaren Virus verseucht. Außerirdische haben sie als großes Versuchslabor mißbraucht. Durch den Virus werden manche Menschen zu grotesken Wesen und werden "Joker" genannt. Andere bekommen außergewöhnliche Fähigkeiten, wie sie von Superhelden aus den Comics bekannt sind und werden als "Asse" bezeichnet. Es dauert nicht allzu lange, bis sich die Menschen wohl ober übel an diese Absonderlichkeiten gewöhnt haben.
  Einige Angehörige außerirdischer Zivilisationen leben ebenfalls auf der Erde und versuchen meist so gut es geht zu helfen. Als ein mächtiges Wesen aus dem All, die Schwarmmutter, die Erde angreift, haben sie und die Menschheit mit Unterstützung der Asse alle Hände voll zu tun um sich zu erwehren. Es war jedoch erst ein erster Vorstoß und den sich in Sicherheit wiegenden Menschen steht noch einiges bevor. Vor allem, weil die Schwarmmutter Anhänger unter den Menschen hat.
 
  Diese Serie wird von verschiedenen Autoren geschrieben, es ist eine sogenannte "Shared World-Serie" Das Zusammenwirken von George R. R. Martin, Melinda M. Snodgrass, Victor Milán, Pat Cadigan, Walter Jon Williams und John J. Miller hat sich in diesem Fall sehr günstig auf den Roman ausgewirkt. Die Geschichte entwickelt sich spannend fort und wimmelt von gut ausgearbeiteten, interessanten Protagonisten. Keine Science Fiction mit Tiefgang aber rundum gelungene Unterhaltung.
  Wie am Originaltitel zu sehen ist, hat der Heyne-Verlag ein in Deutschland beliebtes Mittel zu Gewinnsteigerung angewandt und jedes Buch in zwei Teile veröffentlicht. Das deutsche Wild Cards IV ist der zweite Teil von Wild Cards II im Original.

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