Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Stefan Bachmann
Die Seltsamen
(The Peculiar, 2012)

Diogenes
2014
Übersetzt von Hannes Riffel
367 Seiten
ISBN-13: 978-3257068887
€ 16,90


Von Alfred Ohswald am 24.03.2014

  Ein Portal öffnete sich in England und es tauchten alle möglichen, magischen Wesen, wie Gnome, Feen oder Elfen auf. Es kam zu einer heftigen Auseinandersetzung aber weil sich das Portal bald wieder schloss, gewannen die Menschen die Oberhand. Seitdem leben die meisten Fremden unterdrückt in Slums. Nur einige Hochelfen haben es in die Oberschicht geschafft. Am schlimmsten geht es den Mischlingen, „Seltsame“ genannt, die von beiden Seiten heftig verabscheut werden und meist nicht alt werden, weil sie einem Lynchmob zum Opfer fallen.
  Der junge Engländer Arthur Jelliby lebt ein sorgloses Leben und ist mehr als Freizeitbeschäftigung denn aus Berufung Abgeordneter. Durch Zufall stößt er auf eine schlimme Verschwörung des Justizministers, eines intriganten Hochelfen. Er steckt hinter der Ermordung einiger Mischlinge, die er für ein gefährliches Ritual benötigt.
  Der junge Mischling Barzholomew und seine Schwester Hettie geraten in das Visier der Verschwörer und bekommen heimlichen, unangenehmen Besuch.
 
  Zuerst muss man gleich einmal den Hut vor dem erst 16jährigen, jungen Autor ziehen. Dieser klassische Steampunk-Roman kann durchaus mit den besten Werken dieses Subgenres der phantastischen Literatur mithalten. Und die Möglichkeiten dieses Genres nützt Bachmann auch ordentlich aus und zeichnet für den Leser eine sehr vielfältige, bunte Welt magischer Wesen und für den Steampunk so typischen, kuriosen und phantastischen Maschinen.
  Dieser Hintergrund ist es auch, was dieses Buch auszeichnet. Die Handlung ist recht spannend und übersichtlich erzählt aber bei alle ihren positiven Qualitäten nicht wirklich außerordentlich originell. Auch die Charaktere sind weitgehend konventionell und nicht unbedingt ungewöhnlich. Überraschungen halten sich sowohl bei der Handlung als auch den Figuren eher in Grenzen. Geradlinig strebt der Roman dem Finale zu, das allerdings eine Fortsetzung fast offensichtlich macht. Es soll auch relativ bald einen weiteren Teil geben.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.