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Helmut Zwickl
Die wilden Jahre der Formel 1

Egoth
2007
223 Seiten
ISBN-13: 978-3902480484
€ 9,90


Von Alfred Ohswald am 12.01.2014

  Der österreichische Motorsportjournalist Helmut Zwickl ist zwar nicht so prominent, wie sein Kollege Heinz Prüller aber für ein Buch reicht seine lange Berufserfahrung locker. Grundsätzlich orientiert er sich an der „guten, alten Zeit“ in der angeblich noch echte Persönlichkeiten die Rennpisten bevölkerten und darauf auch häufig starben. Zwickl begann seine Berufskarriere mit der von Jochen Rindt und lässt diese Zeit etwa mit dem Tod Sennas enden.
  Kapitel über die technische Entwicklung wechseln sich mit Kapitel über einzelne Rennfahrer ab, wobei es sich um keine Kurzbiographien handelt, sondern um bestimmte Abschnitte aus deren Leben. Natürlich kommen Rindt und Lauda vor, aber überraschender Weise gibt es kein eigenes Kapitel über Berger. Neben Rennfahrern wie Senna oder Mansell gibt es auch Kapitel zu Persönlichkeiten wie Enzo Ferrari, Frank Williams. Bernie Ecclestone oder den österreichischen Konstrukteur Gustav Brunner.
 
  Zwickl ist ein Fan und so begeistert er sich für Erlebnisse, bei denen sich der Durchschnittsmensch sicher Kopfschüttelnd abwendet. Wenn er etwa als Beifahrer von Mansell ein Rennen gegen Prost mitten durch den alltäglichen Straßenverkehr einer stadt miterlebt. Fans der Formel 1 werden vermutlich ihre Freude an dem Buch haben, dass sich sicher gut neben den zahlreichen Büchern von Heinz Prüller zu diesem Thema macht.
  Eine Schlampigkeit ist beim Aufbereiten für den Druck passiert, auf den Seiten 122 und 123 wiederholt sich ein ganzer Textabschnitt.

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