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Christoph Dittert
Das Grab der Inka-Mumie

Frankh-Kosmos Verlag
2013
141 Seiten
ISBN-13: 978-3440131992
€ 3,99


Von Klaus Makollusw am 11.01.2014

  Als aus dem unterirdischen Schrein der Familie Parades eine Inka-Mumie gestohlen wird, haben die drei ??? einen neuen Fall. Die drei ???, das sind bekanntermaßen Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews. Wer steckt hinter diesem Fall? Und: Was hat der Täter mit der Mumie vor? Fragen wie diese beschäftigen die drei Junior-Detektive.
 
  Die Handlung wird actionreich und spannend geschildert. Sie ist in sich stimmig erzählt und greift dabei auf einige Elemente zurück, die demjenigen Leser, der die drei Fragezeichen noch aus deren Anfangstagen kennt, vertraut sein dürfte. So gibt es hier einen Albert Hitfield. Er schreibt nicht nur das Vor- und Nachwort, sondern gibt zwischendurch auch Tipps. Das erinnert doch sehr an die Zeit, in der Alfred Hitchcock der Lizenzgeber der Serie war.
 
  Die Charaktere werden zum Glück nicht überzogen dargestellt. Peter ist also nicht übertrieben ängstlich, Justus nicht pummelig und neunmalklug. In dieser Form ist die Geschichte für Erwachsene wie für Kinder gleichermaßen gut lesbar. Oder? An einer Stelle sollten die Autoren schon überlegen, wie sie die Charaktere inhaltlich weiterentwickeln. Die drei Fragezeichen haben ihre literarischen Ursprünge in den USA der 1960er Jahre; in Deutschland werden sie seit 1993 als eigenständige Jugendbuchreihe fortgeführt.
 
  Rein theoretisch müßten Justus, Peter und Bob also eigentlich schon im Rentenalter sein. Den Büchern ist inzwischen aber nicht mehr zu entnehmen, ob sie noch zur Schule gehen oder inzwischen ein Berufsausbildung begonnen haben, ob sie Freundinnen oder ein Leben außerhalb des Detektivdaseins haben. Vielleicht können da ja noch ein paar Elemente neu hinzukommen.

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