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Bob Shaw
Andere Tage, andere Augen
(Other Days, other Eyes, 1972)

Heyne
1996
Übersetzt von Irene Bonhorst
236 Seiten
DM 14,90 öS 109,-


Von Alfred Ohswald am 20.06.2000

  Bei einem neu entwickeltem Glas wird ein seltsamer Nebeneffekt entdeckt. Licht bewegt sich langsamer durch, und deshalb kann man die Vergangenheit darin sehen. Es ist möglich, Glas herzustellen, bei dem das Licht nur 5 Minuten braucht um es zu durchdringen, aber genau so funktioniert es auch mit zB. 5 Jahren. Es finden sich zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, von der Überwachung bis zum Aufstellen von Gläsern in der Wohnung, die längere Zeit in einer schönen Umgebung standen und dieses Bild drinnen verspätet zeigen. Aber natürlich gibt es auch überraschende, oft nicht ganz legale Verwendungsmöglichkeiten Und Garrod, der Erfinder dieses Glases wird oft bei seltsamen Begebenheiten in Verbindung mit ihm zu Rate gezogen.
 
  Shaw hat diese Idee schon in einigen Kurzgeschichten verwertet, die er auch unverändert in diesen Roman eingebunden hat. Diese Stellen wirken dann regelrecht zusammengekleistert und wer die Kurzgeschichten schon zumindest teilweise kennt, bekommt eine ziemlich kurze Geschichte zu lesen. Und diese hat selbst keinen durchgehenden Spannungsbogen und wäre auf mehrere Erzählungen aufgeteilt sinnvoller gewesen.
  Die Haupthandlung dreht sich um den Erfinder des Langsamglases und ist, abgesehen von der originellen Idee, eine durchschnittliche Science Fictiongeschichte. Nicht übel für zwischendurch, aber gelesen haben muß man es nicht.

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