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Pamela Sargent
Das Ufer der Frauen
(The Shore of Women, 1986)

768 Seiten


Von Alfred Ohswald am 18.06.2000

  Lange nach einem großen, zerstörerischen Krieg leben die Frauen in von ihrer Technik geschützten Städten unter sich. Die in eine primitive Lebensart zurückgefallenen Männer leben in der Wildnis und werden mit Hilfe einer Religion zum Gehorsam getrieben. Auf diese Art wird auch ihr, für die Genvielfalt nötiger Samen zur Fortpflanzung gewonnen. Die schrecklichste Strafe für die Frauen ist die Verbannung, weil ein Überleben in der Wildnis für eine Frau unmöglich ist.
  Und so scheint das Schicksal Biranas und ihrer Mutter besiegelt, als sie diese harte Strafe trifft. Die Mutter wird tatsächlich bald das Opfer eines Überfalls, doch Birana kann sich einer Gruppe von Männern anschließen, die sie für eine göttliche Verkörperung halten. Dort trifft sie auch auf Arvil, der von den Frauen ihrer Stadt mit Lügen und noch anderen Mitteln dazu gebracht wurde, sie für eine Erscheinung des Bösen zu halten und zu töten. Irgendwie kann es sich aber nicht dazu überwinden, und sie begeben sich gemeinsam auf die Flucht vor der Rache der Stadt. Damit beginnt ihr gemeinsames, langes und wechselvolles Abenteuer.
 
  Dieser Science Fiction-Roman hat einen großen Anteil an Fantasyelementen. Sowohl die primitive, postatomare Welt der Männer, als auch das Grundthema der abenteuerliche Reise erinnern an dieses Genre. Der Mix ist hervorragend gelungen, und neben interessanten Protagonisten gibt es eine originelle Hintergrundidee und, nicht zuletzt, eine flüssig und spannend erzählte Geschichte. Das Buch gehört zweifellos zu den Highlights in der Science Fiction der letzten Jahre.

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