Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Edgar Noske
Der Fall Hildegard von Bingen

Emons Verlag
2000
283 Seiten
ISBN-13: 978-3897051454


Von Felicia Rüdig am 04.11.2013

  Im Jahre 1177 wird auf dem Gelände des Klosters Rupersberg eine skelettierte männliche Leiche gefunden. Auch gegen den ausdrücklichen Willen der Äbtissin kann der Mönch Wilbert herausfinden, um wen es sind handelt. Was hat Hildegard von Bingen zu verbergen? Als sie im Jahre 1147 ihre offizielle Anerkennung als Visionärin durch Papst Eugen III erfährt, sind ihre Probleme schließlich noch nicht gelöst. Kuno, der Abt im Kloster Disibodenberg, wirft ihr Steine in den Weg, wo er nur kann. Ist dabei ein Stein irregeleitet worden?
 
  Der Verlag preist den Roman als Krimi an. Was schon ein wenig hochgegriffen ist. Es gibt zwar Tote und Verletzte, auch einen Mordanschlag. Es fehlt aber am klassischen Verbrechen, das einen traditionellen Detektiv erfordert. Das Buch bietet eher eine spannende Geschichte, die erzählt, wie sich eine Nonne in der Männerwelt durchsetzt.
 
  Die Charaktere sind schon ein wenig plump überzeichnet, so daß auch für schlichte Gemüter schnell ersichtlich ist, wer Gut und Böse ist, und ja auch jeder hofft, daß die Guten gewinnen.
 
  Edgar Noske ist Jahrgang 1957. Der freiberuflich arbeitende Schriftsteller hat inzwischen schon mehrere Romane und Bücher veröffentlicht.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.