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Harald Haarmann
Geschichte der Schrift

C. H. Beck
2002
128 Seiten
ISBN-13: 978-3406479984
€ 8,95


Von Klaus Makollus am 24.10.2013

  Die Schrift gehört zu den ältesten Kulturtechniken der Menschheitsgeschichte. Ganz gleich, ob Gedächtnisstütze, Nachrichtenübermittlung oder Speicherung von Wissen – Schrift erfüllt viele Funktionen. Ist Schrift Lautschrift? Wer entwickelt Schrift? Wer nutzt sie? Wie beeinflusst Schrift das Zusammenleben von Menschen?
  Dem prominenten süddeutschen Verlag zufolge gehört Haarmann zu „den weltweit bekanntesten Sprachwissenschaftlern“. Er beantwortet die obigen Fragen schon auf sehr anspruchsvolle, linguistisch-fachwissenschaftliche Art und Weise.
  Harald Haarmann studierte Allgemeine Sprachwissenschaft, verschiedene philologische Einzeldisziplinen und Vorgeschichte an den Universitäten von Hamburg, Bonn, Coimbra und Bangor. Er lehrte und forschte an verschiedenen deutschen und japanischen Universitäten und ist Mitglied im Forscherteam des Research Centre on Multilingualism (Brüssel). Seit 2003 ist er Vizepräsident des Institute of Archaeomythology (Hauptsitz in Sebastopol, USA) und Direktor von dessen European Branch (mit Sitz in Finnland).
  Harald Haarmann ist Autor von mehr als 40 Büchern in Deutsch, Englisch, Spanisch, Japanisch, Chinesisch, Italienisch, von fast 200 Artikeln und Essays in zehn Sprachen. Er hat rund 20 Sammelbände herausgegeben. Seine bevorzugten Forschungsgebiete sind Kultur- und Sprachkontakte, Schriftgeschichte, Sprachevolution, Archäomythologie und Religionsgeschichte.
  Unter zeitlichen Gesichtspunkten konzentriert sich Haarmann auf vorchristliche Kulturen, unter geographischen Gesichtspunkten auf das antike Mesopotamien, gelegentliche Ausflüge in andere Regionen der Welt nicht ausgeschlossen. Schriftarten wie das Kyrillische, Arabische, Aramäische, Japanische oder Hebräische werden hier also vernachlässigt.
 
  Gezielt vernachlässigt? Vermutlich. Allein schon die vielen Fachausdrücke zeigen an, daß dieses Buch gezielt für Fachleute geschrieben wurde. Für Laien ist es auf Dauer anstrengend, wenn nicht gar unverständlich.
 
  Das Werk gehört zur Buchreihe „Wissen in der Beckschen Reihe“.

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