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Manfried Rauchensteiner / Günter Dirrheimer (Hrsg.) / Claudia Ham (Hrsg.) / Christoph Hatsch (Hrsg.)
Das Heeresgeschichtliche Museum in Wien

Styria
2000
96 Seiten
ISBN-13: 978-3222128356
€ 14,90


Von Alfred Ohswald am 21.10.2013

  Wer sich für österreichische Geschichte interessiert, kann mit einem Besuch des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien wenig falsch machen. Zur Vorbereitung und auch als Erinnerung für der englischen Sprache halbwegs mächtigen kann dieses relativ günstige Buch gute Dienste leisten. Manfried Rauchensteiner ist als Direktor dieses langjähriger dieses Museums und routinierter Sachbauchautor natürlich als Autor eine ausgezeichnete Wahl.
  Die Säle sind zuerst dem 17. Jahrhundert gewidmet, mit Schwerpunkte dreißigjähriger Krieg, die Türkenbelagerung und Prinz Eugen, es folgt 18. Jahrhundert natürlich mit dem siebenjährigen. Der nächste Saal konzentriert sich auf die Jahre 1789-1848 mit den napoleonischen Kriegen, dem Wiener Kongress und der Revolution in Wien 1948. Es folgt ein Saal zu den Jahren 1848-1866 mit den Kriegen des jungen Kaiser Franz Josef, etwa in Italien und natürlich erneut gegen Preußen mit der Katastrophe 1866 in Königggrätz. Der nächste Saal konzentriert sich auf Kaiser Franz Joseph speziell, der allein wegen seiner recht langen Regierungszeit enorme Bedeutung erlangte. Eine „Strategie“, die bei den Habsburgern ja nicht ganz neu war. Weiters gibt es natürlich einen Saal speziell zum 1. Weltkrieg mit einem der Prunkstücke des Museums, dem Auto, in dem der Thronfolger Erzherzog Ferdinand und seine Frau ermordet wurden. Weniger wegen seiner Bedeutung als dem Umfang der Sammlung gibt es einen eigenen Saal zu Marine Österreich-Ungarns, in dem sich mit dem etwa 6 m großen und damit größten Schiffsschnittmodell der Welt enorm eindrucksvolles Schnittmodell der „Viribus Unitis“, dem mächtigen Flaggschiff der österreich-ungarischen Marine im 1. Weltkrieg mit einem relativ unrühmlichen Ende. Zuletzt gibt es noch den Saal zum 2. Weltkrieg und zur 1. und 2. Republik. Neben den Exponaten in den verschiedenen Sälen befindet sich die Artilleriesammlung des Museums auch teilweise im Freien und zwei gesonderten Gebäuden. Ausschließlich im Freien und darum nur von April bis Oktober zu besichtigen befindest sich die Sammlung von Panzern. Hier sind alle Modelle vertreten, die bisher im Österreichischen Bundesheer der 2. Republik. Nur weise davon stammen auch aus österreichischer Produktion.

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