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Laurie R. King
Geh mit keinem Fremden
(Wild Child, 1996)

Rowohlt
1999
Übersetzt von Angela Hohmann
344 Seiten
DM 14,90


Von Alfred Ohswald am 06.06.2000

  Der Partner der gerade von persönlichen Problemen geplagten Polizistin Kate Martinelli ist im Begriff eine Bekannt von ihr zu heiraten. Kate freundet sich mit seiner 12jährigen zukünftigen Stieftochter Jules an und als die beiden auf Hochzeitsreise gehen, bleibt Jules lieber bei Kate und sie unternehmen eine Spritzfahrt in den Norden. Doch dabei verschwindet Jules überraschend und die Polizei hält einen gerade dort sein Unwesen treibenden Serienmörder für den Täter.
  Die Presse verbreitet auch Beschuldigungen gegenüber Kate und so ist sie gezwungen, den Tatort bald zu verlassen. Zu Hause in San Franzisko untersucht sie alle möglichen Hinweise in Zusammenhang mit Jules Leben und stößt tatsächlich auf eine schwache Spur.
 
  Der dritte Roman um die lesbische Polizistin Kate ist ein durchaus lesenswerter Krimi, bei dem die Besonderheit der Hauptfigur nicht allzusehr im Vordergrund steht. Allerdings widmet sich die Autorin etwas zu ausführlich ihrer privaten Befindlichkeit und der ganzen Vorgeschichte. Als es dann etwa in der Mitte des Buches endlich zur Tat kommt, kann der Leser schon zu bald den Täter erahnen während die Hauptfigur oft noch auf Nebengleisen herumirrt. Trotz dieser Kritikpunkte überwiegt der positive Eindruck, wenn es dadurch auch nicht zu einem wirklich hervorragenden Krimi reicht.

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