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Daniel Thomas
Lied der Wale

dtv
2013
416 Seiten
ISBN-13: 978-3423249621
€ 15,40 (A) € 14,90 (D)


Von Manuela Sokele am 02.09.2013

  „Lied der Wale“ von Daniel Thomas (das Pseudonym von Daniel Maximilian und Thomas Pauli) ist ein spannendes, berührendes und faszinierendes Meisterwerk rund um die Riesen der Meere. Das Buch hält mehr, als der Klappentext verspricht: Leah Cullin, eine toughe Journalistin, macht sich auf, um eine Enthüllungsgeschichte über Veruntreuung von Spendengeldern rund um einen ehemaligen Börsenguru zu schreiben, mit dem sie noch eine private Rechnung offen hat.
 
  Dieses Buch ist so viel mehr als eine Aufdeckungsgeschichte über illegalen Walfang, Veruntreuung von Spendengeldern oder Forschungsergebnisse über Wale. Es zeigt uns, dass man, wenn man abstürzt, immer wieder aufstehen kann und muss, dass offene Rechnungen auch Rechenfehler enthalten können, dass die Dinge oft nicht so sind, wie sie scheinen und, dass es immer wieder eine Sache gibt, für die es sich zu kämpfen lohnt.
 
  Als ich dieses Buch zu lesen begonnen habe, habe ich erwartet, eine Unmenge über Umweltschutz, Walfang und Wale zu erfahren und eventuell eine kleine Liebesgeschichte mitzuerleben. Was ich sicher nicht erwartet habe ist, dass mich dieses Buch – das von zwei Männern (1950 und 1955 geboren) geschrieben wurde – emotional so berühren würde; ähnlich muss es wohl Leah, der Protagonistin des Buches bei ihrer ersten Begegnung mit den Walen gegangen sein.
 
  Mit „Lied der Wale“ ist den beiden Autoren eine wunderbare (Liebes)Geschichte gelungen: die Liebe zweier Menschen, aber auch – und vor allem – die Liebe zu den Walen und zu einer Überzeugung. Dieses Buch ist nicht nur für Liebhaber der Meeresbewohner ein absolutes Muss, sondern für alle, die bereit sind, sich emotional auf ein großartiges Abenteuer einzulassen.

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