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Lionel Davidson
Tod in Chelsea
(The Chelsea Murders, 1978)

279 Seiten


Von Alfred Ohswald am 31.05.2000

  Als in Chelsea einige auffällige Morde hintereinander begangen werden, beginnen der mürrische Chief Superintendent Warton und seine Mannen einen Serienmörder als Täter zu vermuten. Gleichzeitig mit ihnen ist die Presse, und besonders die freiberufliche Reporterin Mooney hinter jeder Information über die Mordserie her. Auch drei Studenten, die gerade dabei sind mit allzu knappen Mitteln einen kleinen Film zu drehen, tauchen ständig in Verbindung mit den Morden auf und geben Warton Rätsel auf.
  Als anonyme, offensichtlich vom Täter stammende Gedichte an die Polizei geschickt werden, kristallisiert sich immer mehr heraus, daß sie es mit einem gefährlich intelligenten Serienmörder zu haben. Und Warton ist auch einige Male hinter dem falschen verdächtigen her.
 
  Davidson beschreibt die Geschichte aus einer leicht distanzierten Position und erreicht damit einen manchmal humorigen Blick auf die Protagonisten mit ihren Eigenheiten ohne betont lustige Dinge zu beschreiben. Neben dem gekonnt spannend geschriebenen Krimi und den originellen Persönlichkeiten hebt dieser Stil den Roman aus der Masse hervor. Dem Leser wird rundum gelungene Unterhaltung und Spannung geboten und was kann man von einem guten Krimi mehr erwarten?

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