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Karlheinz Weißmann
Gegenaufklärung
Gedankensplitter - Notate - Sentenzen

Junge Freiheit
2013
208 Seiten
ISBN-13: 978-3929886412


Von Klaus Makollus am 18.07.2013

  Vernunftbetont, vorurteilsfrei, weltoffen, liberal – wer möchte das nicht sein? Der Inhaltsangabe zufolge war die Aufklärung „die Geburtsstunde eines ganz unbegründeten Vertrauens in den Menschen und die Möglichkeit seiner Welterkenntnis, einer unerfreulichen Vorstellung von sozialer Symmetrie, der modernen Ideologien, aller Konzepte utopischer Zwangsbeglückung und damit der Totalitarismen“.
 
  Weil nicht jeder die Augen vor der Wirklichkeit verschließt, das optimistische Weltbild oder die Vorstellung von der Machbarkeit aller Verhältnisse teilt, wird er zum Gegenaufklärer.
 
  Der Verlag nennt Weißmann einen solchen Gegenaufklärer. Der Autor dieses Buches wurde 1959 in Northeim geboren. Sein Studium der Evangelischen Theologie und Geschichte schloß er 1989 mit der Promotion ab. Weißmann ist schon seit 1993 im niedersächsischen Schuldienst tätig. Daneben arbeitet er publizistisch.
 
  Das Buch bietet keine in sich geschlossene Analyse unserer Gesellschaft, geschweige denn ein politikwissenschaftliches Traktat. In kurzen Texten geht Weißmann auf politische und gesellschaftliche Tagesgeschehnisse ein.
 
  Die baukastenartigen Texte vermitteln nicht unbedingt ein in sich geschlossenes und schlüssiges Konzept, das hier ausgearbeitet wird. So entsteht schon die Frage, was Weißmann mit diesem Buch überhaupt aussagen möchte.

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