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Adam J. Dalton
Das Wispern der Schatten
(The Empire Of The Saviours)

Blanvalet
2013
Übersetzt von Maike Claußnitzer
640 Seiten
ISBN-13: 978-3442269129
€ 15,-


Von Alfred Ohswald am 15.06.2013

  In Jillans Welt herrschen eine Art göttliche Außerirdische mit strenger Hierarchie. Als ihre direkten Vertreter unter den Menschen sind es eine „Heilige“ genannte Art Halbgötter und darüber gibt es wieder viel mächtigere Wesen und drüber wieder… Aber selbst die Halbgötter verfügen über schier unendliche magische Macht und „nähren“ diese durch einen als Initiationsritus getarntes Abzapfen des Blutes bei Jugendlichen.
  Jillian ist allerdings magisch begabt und tötet unabsichtlich jemand, als er auf dem Heimweg von der Schule überfallen wird. Deshalb muss er fliehen und hat auch sofort den zuständigen Heiligen auf den Fersen.
 
  Neben dem Helden Jillian geistern alle möglichen Figuren durch die Seiten dieses ersten Teils einer Trilogie. Im Hintergrund fechten die Überirdischen ihre Intrigen aus und ein leibhaftiger Gott mischt sich ebenfalls recht kräftig in das Geschehen ein. Trotz nicht seltener Perspektivenwechsel ist es kein Problem, den Ereignissen zu folgen. Dieser erste Teil hat auch ein vorläufiges Ende ohne großartigen Cliffhanger und macht damit das Warten auf die Fortsetzung nicht zu schwer.
  Dalton geht mit seinen Figuren nicht so hart um, wie George R. R. Martin und mansche andere moderne Fantasy-Autoren das Heute gerne tun. Zumindest im ersten Teil bleiben sie weitgehend vor übertriebenen Schaden verschont. „Das Wispern der Schatten“ ist also Handwerklich gut gemachte Fantasy mit einer originellen Hintergrundwelt. Nur die Zwiesprache des Helden mit seinem magischen Ich nervt zuweilen etwas. Da hätte etwas kräftiges Kürzen eher nicht geschadet.

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