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Agatha Christie
Rächende Geister
(Death Comes as the End, 1944)

Fischer
2007
Übersetzt von Ursula von Wiese
208 Seiten
ISBN-13: 978-3596168347
€ 7,95


Von Klaus Makollus am 05.06.2013

  Renisenb kehrt nach dem Tode ihres Mannes Khay in den Schoß ihrer Familie zurück. Doch auch hier bleibt sie nicht von mysteriösen Todesfällen verschont.
 
  Hier liegt eines der unbekanntesten Bücher der englischen Erfolgs-Kriminalschriftstellerin vor. Die Frage nach dem gut oder schlecht, spannend oder langweilig geschrieben ist dabei gar nicht so entscheidend.
 
  Die Geschichte spielt im alten Ägypten; sie enthält auch Elemente einer Liebesgeschichte. Die Handlung ist reine Fiktion; geschichtswissenschaftliches Faktenwissen wird in diesem Buch nicht (populärwissenschaftlich) vermittelt.
 
  Miss Marple und Hercule Poirot sind die populären Figuren der Christie. Sie kommen hier – naturgegeben – nicht vor. Es fehlt also ein gewisser Reiz, zu dem Buch zu greifen.
 
  Der Roman beschreibt einen Kriminalfall im Alten Ägypten, so um das Jahr 2000 v. Chr., also zur Zeit der Pharaonen. Ort des Geschehens ist Theben.
 
  Dies hier ist der einzige Roman Christies, der nicht im 20. Jahrhundert spielt. Die Anregung zu diesem Roman erhielt sie von dem englischen Ägyptologen Stephen Glanville, einem Freund der Familie. Er half Christie auch, das Leben in der ägyptischen Familie vor 4000 Jahren richtig zu beschreiben. Auch hat er vehement ein anderes Ende für den Roman gefordert. Christie kam dem nach, stellte aber in ihrer Autobiografie klar, dass das unveröffentlichte Ende ihrer Meinung nach besser gewesen sei.
 
  Der Roman ist bekannt durch die hohe Anzahl an Opfern. Für die Kapitelüberschriften verwendet Christie die Monate des Ägyptischen Kalenders.
 
  Dieser Roman ist einer der wenigen Romane Christies, die nicht verfilmt worden sind.

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