Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Gerhard Gemke
Der falsche Orden
Bresel Bd. 2

Ueberreuter
2009
283 Seiten
ISBN-13: 978-3-8000-5488-6
€ 11,99


Von Klaus Makollus am 30.04.2013

  Ein zweifelhafter Orden, der gutgläubigen Menschen das Geld aus der Tasche zieht, geheimnisvolle Runen und die Drohung, ausgerechnet zu Weihnachten eine Bombe unter dem Städtchen Bresel hochgehen zu lassen, sind die Zutaten zu diesem Roman. Lisa, Jo, Jan und Freddie möchten das Rätsel lösen.
 
  Hier liegt ein Roman vor, den man ganz schnell weglegt, auch ohne ihn komplett gelesen zu haben. Unter literarischen Gesichtspunkten ist er einfach nur grottenschlecht.
 
  Diese Minderqualität ist schon an Kleinigkeiten ersichtlich. Eine Brezel wird zu dem fiktiven Ortsnamen Bresel, die Müllabfuhr zu dem Personennamen des örtlichen Breseler Bürgermeisters Radolf Müller-Pfuhr, um nur einige Beispiele zu nennen.
 
  Es ist nicht ersichtlich, für welche Zielgruppe die Geschichte geschrieben wurde. Für Erwachsene ist die Geschichte zu plump und oberflächlich. Es fehlt die Atmosphäre. Für Kinder und Jugendliche ist die Handlung streckenseitig zu abseitig, weil jenseits ihrer Lebenswirklichkeit.
 
  Gemke ist Jahrgang 1962. Er hat an der Musikhochschule Detmold studiert und ist heute als Buchautor, Musik und Musikpädagoge tätig. Im Internet kann man ihn unter www.gerhardgemke.de kennenlernen.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.