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Gabriella Wollenhaupt
Grappa und der Tod aus Venedig

Grafit
2004
218 Seiten
ISBN-13: 978-3894252908
€ 8,40


Von Kaus Makollus am 14.03.2013

  In der Bierstädter Zentrale des Deutschen Gewerkschaftsbundes werden drei Leichen gefunden: Der DGB – Chef und zwei Frauen, die dem Hobbymaler als Musen dienten. Maria Grappa arbeitet als Reporterin. Sie vermutet den Mörder zunächst im Gewerkschaftsmilieu. Doch dann schlägt der Mörder erneut zu. Neben dem ermordeten Mundartdichter Karl Krawottki findet Grappa eine venezianische Maske.
  Venedig und Thomas Manns „Tod in Venedig“ sind das einzige durchgängige Motiv in diesem Buch, zumal Wollenhaupt auch ständig aus dem Mann`schen Buch zitiert. Ansonsten bringt mich der Roman schlichtweg zur Verzweiflung. Mir ist irgendwann nicht mehr klar, wieso ein unbedeutender Gewerkschaftsfunktionär Hobbymaler und Drogenproduzent in Venedig ist. Wollenhaupt verquickt hier Handlungsstränge, die eigentlich gar nicht zusammenpassen.
 Vordergründig ist der Roman schon spannend. Zu viel künstlerischen oder intellektuellen Tiefgang darf man bei der Krawall – Journalistin Grappa ja bekanntlich nicht erwarten. Das Buch ist gute Gute – Nacht – Unterhaltung, die sich schnell liest.

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