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Ryszard Kapuscinski
Afrikanisches Fieber
Erfahrungen aus vierzig Jahren
(Hebanu, 1998)

Eichborn
1999
Übersetzt von Martin Pollack
322 Seiten


Von Alfred Ohswald am 14.04.2000

  Der polnische Journalist Kapuscinski berichtete seit den fünfziger Jahren immer wieder aus den verschiedensten Teilen Afrikas. In diesem Buch beschreibt er seine Eindrücke, von den politischen Ereignissen bis zu sehr persönlichen Erlebnissen. Kaum wo findet man tiefere Einblicke in vergessene Bürgerkriege, die Landschaften, die Geschichte und vor allem die Menschen, ihre Kultur, die Religion, ihre Lebensumstände und ihre Persönlichkeiten dieses verlorenen Kontinents beschrieben.
  Bei seinen ersten Aufenthalten errangen gerade die ersten Länder ihre Unabhängigkeit und glaubten damit in ein paradiesisches Zeitalter einzutreten. Die enttäuschten Hoffnungen sorgten einige Jahre danach für zahllose Militärputsche mit ihren berüchtigten Diktatoren, wie Idi Amin und Kollegen. Und immer wieder sorgten die alten Stammesfeden für blutrünstige Bürgerkriege, bei denen manchmal wie in Ruanda die Europäer eine unrühmliche Rolle spielten. Und dazwischen versuchen die Menschen, ständig von Hunger, Hitze und Terror geplagt, zu überleben. Ihnen widmet der Autor den meisten Platz und bei ihnen ist unübersehbar auch sein Herz.

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