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Samuel R. Delany
Geschichten aus Nimmerya
(Tales of Neveryon, 1975)

Golkonda Verlag
2012
Übersetzt von Annette Charpentier
380 Seiten
ISBN-13: 978-3942396240
€ 16,90


Von Alfred Ohswald am 03.01.2012

  „Geschichten aus Nimmerya“ sind tatsächlich fünf, in und in der Umgebung einer Stadt handelnde Erzählungen. Obwohl das im zu Trilogien oder noch mehrteiligeren Epen neigenden Fantasy-Genre schon recht ungewöhnlich ist, fallen diese Geschichten sonst noch mehr aus dem Rahmen. Fast schon im Stil klassischer, griechischer Philosophen werden anhand der Erlebnisse und noch mehr der Dialoge der Figuren gesellschaftliche und psychologische Fragen behandelt.
  Es steht zu befürchten, dass sich weder viele Fantasy-Leser, noch Leser philosophischer, psychologischer- usw. Bücher nicht wirklich dafür begeistern können. Das Buch zielt recht konsequent zwischen zwei Interessensgruppen mit eher geringer Schnittmenge. Wer aber Lust auf wirklich ungewöhnliche und auch anspruchsvolle Fantasy hat, könnte hier richtig liegen. Obwohl die Geschichten schon einige Jahre auf dem Buckel haben, ist mir persönlich noch nicht Vergleichbares unter die Augen gekommen. Die moderne Fantasy hat mit George R. R. martin, Steven Erikson und Co. schließlich eine völlig andere Richtung eingeschlagen.
  Selbst Vorwort und die Nachbemerkung sind von fiktiven Personen und liest man sie übrigens besser beide nach den Erzählungen.

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