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A. E. van Vogt
Die Expedition der »Space Beagle«
(Voyage of the >Space Beagle<, 1950)

Übersetzt von Rainer Eisfeld
309 Seiten


Von Alfred Ohswald am 06.04.2000

  Die "Space Beagle" begegnet auf ihrer Erkundungsreise in die Nachbargalaxie verschiedenen, gefährlichen Lebensformen. Da ist zuerst ein sehr aggressives und mächtiges Katzenwesen. Danach gerät das Raumschiff durch einen eigentlich freundlich gemeinten Kontaktversuch von Telepathen in große Gefahr. Ein selbst im leeren Raum lebensfähiges, schier unglaublich mächtiges Wesen bedroht die als Nächstes. Und als sie schließlich das Ziel erreichen, sehen sie sich mit einem die ganze Galaxis umfassenden Lebewesen konfrontiert.
 
  In dieser klassischen Space Oper hat van Vogt die vier Erzählungen "Schwarzer Verheerer" (Black Destoyer, 1939), "Nervenkrieg" (War of Nerves, 1950), "Mission in Scharlach" (Discord in Scarlet, 1939) und "M 33 im Sternbild Andromeda" (M 33 in Andromeda, 1943) zu einem Roman überarbeitet. Dabei hat er das Allroundgenie Elliott Grosvenor, der in der Urfassung der ersten beiden Geschichte nicht vorkam, zunehmend zur Hauptfigur gemacht. Nicht unbedingt zu deren Verbesserung. Diese Art allwissender Überheld wirkt heute ziemlich ungewohnt und oberlehrerhaft.
  Starken Einfluß auf die Geschichten hatte das Buch "Der Untergang des Abendlandes" des aus heutiger Sicht eher zweifelhaften Geschichtswissenschaftlers Oswald Spengler. Abgesehen davon geht es, mit einer Ausnahme, immer gegen absolut böse, intelligente Kreaturen, die trotz ihrer Überlegenheit durch Mut und Einfallsreichtum der Helden besiegt werden. Wer gute und kurzweilige Unterhaltung sucht oder sich für die Klassiker der Science Fiction interessiert ohne große Ansprüche an Stil und Originalität zu stellen, ist bei van Vogt gut aufgehoben.

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