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Marlene Faro
Blutiger Klee

Gmeiner Verlag
2012
312 Seiten
ISBN-13: 978-3839212882
€ 11,90


Von Alfred Ohswald am 10.09.2012

  In einer hauptsächlich vom Fremdenverkehr lebenden Gemeinde im Salzkammergut wird der alte Baron von Gleinegg erstochen auf einer Kirchenbank aufgefunden. Gleinegg besitzt sehr ausgedehnte Güter und hat beste Kontakte in die höchsten Kreise von Politik und Wirtschaft. Darum stehen die beiden Ermittler Pestalozzi und Attwenger gleich von Anfang an reichlich unter Druck.
  Im Dorf selbst war Gleichegg wegen seiner ausgeprägten Arroganz weitgehend unbeliebt, was allerdings nur wenige offen zuzugestehen bereit sind. Natürlich hat das Dorf eine Geschichte mit ihren alten Feindseeligkeiten und Abneigungen. Und Pestalozzi vermutet das Mordmotiv nicht ganz zu Unrecht in dieser Vergangenheit.
 
  Marlene Faro hat mit „Frauen die Prosecco trinken„ bereits einen Bestseller geschrieben, „Blutiger Klee“ ist allerdings ihr erster Krimi. Der Schreibstil ist locker, flott und häufig von leichtem Humor durchzogen. Ihre Charaktere sind zwar manchmal etwas Klischeehaft aber vielleicht gerade deshalb auch recht gelungen. Meist werden sie von ihr mit einem freundlichen Blich voller Sympathie beschrieben, auch oder gerade wenn sie reichlich „menscheln“ wie die zweite Hauptfigur Leo Attwenger.
  Der Krimi ist zwar nicht sonderlich originell und überrascht auch nicht alle paar Seiten mit einer Wendung aber er ist deswegen nicht zu banal und keineswegs langweilig.

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