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Hermann Bauer
Nestroy-Jux

Gmeiner Verlag
2012
278 Seiten
ISBN-13: 978-3839213018
€ 11,90


Von Alfred Ohswald am 01.08.2012

  Eine hauptsächlich aus Lehrern und Schülern bestehende Laientheatertruppe plant die Aufführung des Nestroy-Stücks „Einen Jux will er sich machen“. Dazu wurde auch ein professioneller Regisseur verpflichtet. Als er eines Tages nach einer unangenehmen Probe ermordet aufgefunden wird, stehen natürlich in erster Linie die Schauspieler unter Verdacht.
  Herr Leopold, neben seinem Beruf als Oberkellner im Kaffe „Heller“ gerne als Kriminalist tätig, hegt ohnehin ein gerütteltes Maß an Misstrauen diesem Berufsstand gegenüber und macht sich natürlich sofort an die Nachforschungen. Gehört doch sein allzu gerne den Frauen verfallende Freund Korber zu diesen Schauspielern.
 
  Im fünften Krimi mit dem Leopold dem verhinderten Detektiv gibt es natürlich zahlreiche Anspielungen an den klassischen Wiener Autor Nestroy, was bei diesem Titel ja wohl auch zu erwarten ist. Sonst ist es ein typischer Who-done-it-Krimi, wie direkt von Agatha Christie abgeschrieben. Es werden einige Verdächtige präsentiert und der Fall und damit auch die Leser erst beim Finale mehr oder weniger überraschend aufgeklärt. Hier natürlich auch noch mit einer kräftigen Portion Lokalkolorit. Man bekommt also genau das in ausgezeichneter Qualität geboten, war Titel und Untertitel erwarten lassen.

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