Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
E. Günter Piecha
Kamp-Lintfort im Spiegel der Gescchichte
Vom Entstehen und Werden einer jungen Stadt

Rheinland-Verlag
1978
393 Seiten
ISBN-13: 978-3792703755


Von Klaus Makollus am 16.07.2012

  Kamp-Lintfort ist eine kleine Stadt am linken Niederrhein. Touristisch interessierten Menschen ist sie möglicherweise durch das dortige Kloster (in Kamp) bekannt. Wer den "Segen von Kloster Kamp" erhält, bekommt eine Gardinenpredigt zu hören.
  Man schreibt das Jahr 1950, als Kamp-Lintfort vom Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen zru Stadt erhoben wird. Doch die Geschichte der Stadt mit dem Bindestrich-Namen beginnt natürlich nicht erst an dem Tag, als die dazugehörige Urkunde ausgestellt wird.
  Schon beim oberflächlichen Querlesen wird schnell deutlich, daß die lokale Ortsgeschichte viel länger und umfangreicher ist. Piecha geht nicht nur auf die politische Vergangenheit ein, sondern behandelt auch Themen wie Kirchen, Schulwesen, Wirtschaftsgeschichte und Infrastruktur. Zeichnungen und Schwarzweißfotographien illustrieren die Ausführungen.
 
  Über die Person E. Günter Piecha ist in dem Buch leider nichts angegeben. Es wird aber schnell deutlich, daß er wissenschaftliches Arbeiten gewohnt ist. Der umfangreiche Teil mit den Bild- und Quellennachweisen bestätigt, was Piecha selbst zugibt, nämlich, daß er viel Zeit in Archiven für Recherchezwecke verbrachte. Hinsichtlich des Schreibstils werden hier die 1970er Jahre noch einmal lebendig; das Buch ist aber gut lesbar. Es wendet sich an eine heimatverbundene und ortsgeschichtlich interessierte Leserschaft.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.