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Ben Aaronovitch
Die Flüsse von London
(Rivers of London, 2011)

dtv
2012
Übersetzt von Karlheinz Dürr
478 Seiten
ISBN-13: 978-3423213417
€ 9,95


Von Alfred Ohswald am 27.12.2011

  Der junge Polizist Grant begegnet an einer Stelle, wo kürzlich ein Mord geschah, einem Geist, der sich als Zeuge anbietet. Als er seinen Vorgesetzten davon erzählt, landet er in einer Spezialeinheit für übernatürliche Kriminalität, die aus einem Mann besteht. Dieser Mann ist ein Magier und er nimmt Grant als Lehrling an.
  Gemeinsam jagen sie nun hinter dem Mörder her, der sich als bösartiger Geist herausstellt, dem es möglich ist, in die Gedanken fremder Menschen einzudringen und sie zu beeinflussen. Außerdem sollen sie für Friede zwischen den beiden Flussgöttern der Themse sorgen. Eine nicht zu unterschätzende Aufgabe, da beide eine Menge Kinder – die Nebenflüsse repräsentieren – haben, die oft ihre eigenen Interessen verfolgen.
 
  „Die Flüsse von London“ gehört zu den nicht unbedingt seltenen Romanen, in denen der Held bald feststellen muss, dass sich hinter den Kulissen der modernen Welt eine Welt voller übernatürlicher Wesen verbirgt. London ist in diesem Sub-Genre der phantastischen Literatur besonders beliebt.
  Wegen seines lockeren und entspannten Erzählstils gehört „Die Flüsse von London“ auf jeden Fall zu den gelungenen Vertretern. Der oft eingesetzte Witz ist meist gelungen und von der eher intelligenteren Sorte und kann somit zu als weiteres Qualitätsmerkmal verbucht werden.
  Der Hintergrund ist auch nicht allzu plump aus der Märchen-, Sagen- und Grusel-Klassiker-Kiste geplündert. Auch wenn vieles bekannt ist, so doch meist auf eine eigenständige Weise, die man noch nicht dutzendweise auch anderen Romanen zu lesen bekam.

Von Manuela Sokele am 10.06.2012

  Was könnte die Aufgabe von großen Zauberern sein, wenn sie nicht in Zauberschulen unterrichten? Eine Möglichkeit wäre, zur Londoner Polizei zu gehen, denn die unerklärlichen Ereignisse in der Hauptstadt Großbritanniens nehmen mehr und mehr überhand.
 
  In „Die Flüsse von London“ macht uns Ben Aaronovitch mit Peter Grant, einem frisch gebackenen Police Constable bekannt. Durch Zufall findet sein Vorgesetzter heraus, dass Peter magisches Talent besitzt. So wird der junge Polizist Schüler von Thomas Nightingale, dem letzten Zauberer Englands. In diesem Buch muss Peter zwischen der Themsegöttin und dem Themsegott vermitteln, der Versuchung ihrer Töchter widerstehen und so ganz nebenbei auch noch mit Nightingale einen Mordfall lösen.
 
  „Die Flüsse von London“ von Ben Aaronovitch ist nicht nur für Harry-Potter-Fans eine gelungene Unterhaltung sondern ein Muss für alle, die gute Bücher mit Spannung und Witz lieben. Eine gelungene Mischung aus Krimi, Fantasy und Spaß. Wir warten schon voller Vorfreude auf die Fortsetzung dieses Romans.

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