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Stanley G. Weinbaum
Die letzte Anpassung
(The Adaptive Ultimate, 1936)

Übersetzt von Walter Brumm
34 Seiten


Von Alfred Ohswald am 21.03.2000

  Dr. Daniel Scott findet mit Hilfe der Genforschung ein sensationelles Heilserum und wendet sich an den Klinikchef Dr. Bach wegen einer menschlichen Versuchsperson. Der lehnt vorerst ab, läßt sich dann aber überreden, wenn es sich um einen absolut hoffnungslosen Fall handelt.
  Als einige Zeit darauf ein junges, unscheinbares Mädchen Kyra Zelas im Endstadium der Tuberkulose eingeliefert wird, stimmt er einer Behandlung zu. Und tatsächlich geschieht sich eine unglaubliche Heilung. Doch bei ihrem ersten Spaziergang beraubt und ermordet das Mädchen kaltblütig einen alten Mann. Geschockt gehen die beiden Ärzte zu der Gerichtsverhandlung und erleben wie sich das zur strahlenden Schönheit gewandelte Mädchen problemlos aus der Situation herausbringt. Danach zeigt sie im privaten Gespräch mit den Beiden keinerlei Hemmung, den Mord zuzugeben und empfindet offensichtlich nicht die geringste Reue. Als sie nachts versuchen sie zu überwältigen, zeigt sich, daß sie einen schier unverwundbaren Supermenschen geschaffen haben.
  Obwohl sich Kyra zu Dr. Scott hingezogen fühlt, verläßt sie schließlich die Beiden. Sie beschließt, möglichst viel Macht an sich zu reißen. Und nach einiger Zeit beweist die Zeitungslektüre ihren Erfolg bei diesem Unterfangen.
 
  Diese Erzählung kann als Variante des Frankensteinthemas mit einem für ihre Entstehungsgeschichte ungewöhnlich modernen und vorausschauenden Hintergrund gesehen werden. Und dieser frühe Gentechnik-Thriller ist dazu noch ausgezeichnet geschrieben. Heute würde jeder Autor aus dem Stoff garantiert einen Roman machen.

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