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Stefan Slupetzky
Lemmings Himmelfahrt
Lemmings dritter Fall

Rohwolt
2005
288 Seiten
ISBN-13: 978-3499238826
€ 8,99


Von Sabine Breit am 11.10.2011

  Stefan Slupetzky hat den ehemaligen Polizisten Leopold Wallisch, seinen Lesern auch als Lemming bekannt, mittlerweile viermal auf Verbrecherjagd durch Wien geschickt. Über den ersten und den dritten Fall wurde auf Buchkritik.at bereits rezensiert, ich möchte hier den Bogen über den zweiten und vierten Fall spannen, um die Serie abzurunden.
  Der Lemming wird im zweiten Fall – „Lemmings Himmelfahrt“ - Zeuge eines Mordes am Wiener Naschmarkt und auch sehr schnell zum Tatverdächtigen. Nun ist er auf Mörderjagd und selbst auch Gejagter, und zwar von seinem früheren Vorgesetzten Krotznig, der keine Möglichkeit auslässt, ihm „ans Bein zu pinkeln“.
  Die wenigen Hinweise die Wallisch auf den Mörder hat, führen ihn ins Sanatorium „Am Himmel“. Er ruft den einzigen Vertrauten, den er noch bei der Wiener Kriminalpolizei hat, an und der gibt ihm den Tipp, sich doch als potentieller Patient „Am Himmel“ einzuschleichen. Dort versucht er von Patienten, deren Angehörige, Ärzten, Schwestern und nicht zuletzt der Portiersfrau mehr über den Mörder und das Mordopfer zu erfahren. Bei seinen Ermittlungen muss er in menschliche Abgründe blicken, die ihn erschaudern lassen. Alles in Allem ein ziemlich spannender Krimi mit immer wieder unvorhersehbaren Wendungen, der mit folgendem Satz endet: „Er kommt eben ganz nach seinem Vater“
  Wer diesen Krimi gelesen hat, wird bei diesem Schlusssatz noch im Nachhinein Gänsehaut verspüren. Mehr sei hier nicht verraten, wünsche erholsames Kribbeln beim Lesen.

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