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Elke Schwab
Mörderisches Puzzle
Ein Baccus-Borg-Krimi

Solibro
2011
379 Seiten
ISBN-13: 978-3932927379
€ 9,95


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Von Alfred Ohswald am 19.09.2011

  Ein in seiner persönlichen Umgebung nicht unbedingt besonders beliebter Zeitungsbesitzer verschwindet und kurz darauf werden einzelne seiner Körperteile an die Polizei geschickt. Sehr schnell ist klar, dass er einem grausamen Mörder zum Opfer gefallen ist, weil festgestellt wird, dass er bei der Entfernung dieser Körperteile noch gelebt hat.
  Die Polizei hat noch kaum Anhaltspunkte, als schon die nächsten Opfer auftauchen.
 
  Der zweite Krimi mit den Ermittlern Lukas Baccus und Theo Borg erinnert sehr stark an diverse Thriller amerikanischer Autoren- Schnell, mit einem extrem grausamen, irren Mörder und stilistisch sehr ähnlich wie ein Film erzählt. So kommen auch so aus Horrorfilmen bekannte Szenen vor, wo etwa eine Frau mitten in der Nacht einem Geräusch im stockdunklen Keller nachgeht, wo der Monster und der Mörder laueren. Hier ist es keine Frau und nicht der Keller aber es funktioniert immer wieder nach demselben Prinzip.
  Etwas heftig scheint es auch um den Hormonhaushalt der beiden Helden bestellt zu sein, die eine Libido an den Tag legen, die jeden Pubertierenden neidisch werden lassen würde. Wobei die Sexszenen selbst nicht allzu häufig und wieder angenehm kurz gehalten sind.
  Aber in Sachen temporeicher Spannung und immer wieder überraschender Wendungen gibt es nicht das Geringste auszusetzen. Wobei es keine wirklich unfaire Irreführung der Leser gibt, der oder die Täter/in geraten durchaus auch in Verdacht, sind aber nicht die einzigen potentiellen Täter/innen.
  Die Charaktere – auch die beiden Helden - sind allesamt angenehm vielschichtig beschrieben. Hier unterscheidet sich der Roman angenehm von den in dieser Beziehung oft etwas plump in einem Schwarz-Weiß-Schema verbohrten amerikanischen Thrillern.
  Wer also gerne temporeiche, spannende und abwechslungsreiche Krimis liest, die man angenehm flott weglesen kann, liegt hier goldrichtig. Und der Roman schreit geradezu nach einer Verfilmung!

 

 

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