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Jack Vance
Die Mondmotte
(The Moon Moth, 1961)

Übersetzt von Heinz Nagel
49 Seiten


Von Alfred Ohswald am 21.03.2000

  Edwer Thissells ist neuer Botschafter auf der überaus seltsamen Welt Sirene. Obwohl von Menschen bewohnt, herrschen dort sehr seltsame Gebräuche. So tragen alle Menschen dort immerzu Masken und die Verständigung geschieht ausschließlich mittels von verschiedenen Instrumenten unterstützten Singen. Der vorherige Botschafter wurde wegen seiner Verstöße gegen die zahlreichen Umgangsregeln hingerichtet.
  Thissells hatte noch kaum Zeit sich einzuarbeiten, als ihn eine wichtige Botschaft zu spät erreicht. Ein Schwerverbrecher soll von ihm auf dem Raumhafen festgenommen oder, notfalls getötet werden. Er verpaßt ihn und steht jetzt vor der schier unlösbaren Aufgabe, ihn in einer Welt voller Maskenträger zu finden auf der er selbst noch nicht zurecht kommt.
 
  Vance hat eine sehr gelungene, typische Science Fiction Geschichte mit wirklich origineller Pointe geschrieben. Wäre das schon ein triftiger Grund zum Lesen, bietet er darüber hinaus einen schier unglaublich komplexen Hintergrund mit einer bis ins Detail durchdachten Gesellschaftsform. In vielen Romanen findet man keine derartig gut durchdachte und originelle Welt, für eine Kurzgeschichte ist das eine wirklich bewundernswerte Leistung.

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