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Rudolf Taschner
Gerechtigkeit siegt
aber nur im Film

ecowin
2011
226 Seiten
ISBN-13: 978-3711000040
€ 21,90


Von Alfred Ohswald am 04.07.2011

  Selten schafft es ein Essay so weit in den Sachbuch-Bestsellerlisten nach oben, wie dieses Buch des österreichischen Mathematikers und Physikers Rudolf Taschner. „Gerechtigkeit“ ist ja auch ein ergiebiges Thema und der Autor nähert sich dem Thema dann natürlich von allen denkbaren Blickwinkel. Egal, ob Gerechtigkeit in der Justiz, Wirtschaft Politik oder erst recht in der Natur, überall zeigt er, dass völlige Gerechtigkeit in der Praxis selten möglich und oft auch nicht wünschenswert ist. Fast überall spielt dabei auch die Philosophie eine gewichtige Rolle. Sei es, um den Begriff in den verschiedenen Bereichen zu definieren oder die verschiedenen Standpunkte großer Denker aus der Vergangenheit aufzuzeigen.
  Irgendwie folgerichtig endet der Essay bei der Religion, nur um selbst da zwei reichlich unterschiedliche Sichtweisen zu zeigen.
 
  Trotz reichlich Philosophie – und nur Theologen können für Laien noch unverständlicher formulieren – ist das Buch flott und leicht verständlich zu lesen. Sonst wäre es vermutlich auch weniger erfolgreich. Wer seine Gehirnzellen gerne etwas Beschäftigung verschaffen will, soll getrost zu diesem Buch greifen. Und es wird kaum ein Philosophielexikon oder ähnliches nötig sein, weil der Autor mehr mit anschaulichen Beispielen arbeitet, als mit fachwörtergespickten Zitaten. Jede Schwellenangst ist hier wirklich unbegründet.

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