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Daniel Glattauer
Alle sieben Wellen

Goldmann
2011
224 Seiten
ISBN-13: 9783442472444
€ 8,99


Von Sabine Lengauer am 03.06.2011

  Dieses Buch ist eine Komposition aus Liebesdialog und Liebesmonolog. Eine hinreißende, mit jeder Seite begeisterungssteigernde, ultimativ witzige Geschichte zweier sich durch Emailschreiben Kennenlernenden.
  Obwohl es die Fortsetzung des Romans „Gut gegen den Nordwind“ ist, hat man als neueinsteigender Leser nie das Gefühl, dass etwas fehlt ohne den ersten Roman nicht gelesen zu haben. Verblüffend ist nur, man möchte ihn lesen, um die Dialoge des ersten Buches auch noch genießen zu können.
  Leo Leike und Emmi Rothner verband eine Email Romanze, die ein jähes Ende fand. Sie beschlossen sich zu treffen, das erste Mal, aber es misslang.
  Monate später schreibt Emmi weiter hartnäckig Emails an Leo und erhält überraschenderweise Antwort (der einzige Miesling dieses Buches ist ein Systemmanager).
  Erst zögernd, dann die Sympathie (oder mehr) herunterspielend, die Leo für Emmi empfindet (und umgekehrt Emmi für Leo) entwirren sich die Fäden des missglückten Treffens.
  Fortan kämpfen sie, plänkeln sie, schweigen sie, sind fordernd, aber auch ängstlich bemüht den Anderen nicht zu sehr an den eigenen Gefühlen füreinander teilhaben zu lassen.
  Sie treffen sich mehrmals und es entsteht was sie nicht zu glauben vermochten. Ihre Lebensumstände hindern sie daran an eine Zukunft zu denken. Leo hat eine Freundin „Pam“, die Emmi zum Ziel ihrer Spötteleien macht und Emmi ist verheiratet mit Bernhard und die zwei Kinder sind ihr sehr wichtig.
  Weitere Treffen vertiefen ihre Gefühle, bis Emmi erfährt warum das erste Treffen nicht zustande kam. Nichts ist mehr wie vorher, alles verändert sich.

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