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Peter V. Brett
Das Lied der Dunkelheit
(The Painted Man, 2008)

Heyne
2009
Übersetzt von Ingrid Herrmann-Nytko
795 Seiten
ISBN-13: 978-3453524767
€ 15,-


Von Alfred Ohswald am 02.06.2011

  Den Hintergrund bildet eine mittelalterliche Welt, recht typisch für Fantasy. Als Besonderheit werden hier die Menschen Nacht für Nacht von Horclingen (Dämonen) aus dem Horc (der Hölle) bedrängt. Nur aus alter Zeit überlieferte Symbole und tagsüber die Sonne schützen sie vor dem übermächtigen Feind. Die Horclinge sind wegen ihres magischen Wesens fast unverwundbar und die bekannten Schutzsymbole taugen nur zur Verteidigung.
  In diesem ersten Band werden die drei Hauptcharaktere vorgestellt und das in aller Ausführlichkeit. Der Hauptheld Arlen erlernt das Anfertigen von Schutzsymbolen, um später Kurier zu werden. Kuriere sind hoch respektierte Boten zwischen den menschlichen Siedlungen und Städten, die sich mit transportablen Schutzkreisen nachts vor den Attacken der Horclinge schützen.
  Die junge Leesha geht bei der Kräuterfrau ihres Dorfes in die Lehre um später in der Stadt ihre Ausbildung zur Heilerin fortzusetzen.
  Und Rojer wird von einem Jongleur aufgezogen und ausgebildet, nachdem seine Eltern einem Angriff der Horclinge zum Opfer gefallen sind.
 
  Obwohl der Roman mit seinen knapp 800 Seiten ein ziemlicher Wälzer ist und der Autor fast schon etwas untypisch immer bei seinen drei Charakteren bleibt und es praktisch keine Nebenhandlungen gibt, gibt es keine langweiligen Abschnitte. Peter V. Brett mag kein Meister der Sprache sein aber er versteht es, seine Leser selbst über lange Strecken an sein Buch zu fesseln. Ein echter Schmöker, der trotz seines Umfangs relativ schnell gelesen werden kann, sobald man in diese etwas düstere Welt eingetaucht ist.
  In letzter Zeit sind ja eher wenige überzeugende Höhepunkte im Fantasy-Genre erschienen und darum kann man „Das Lied der Dunkelheit“ schon zu den wirklich sehr guten Neuerscheinungen zählen. Wenn es auch noch nicht ganz zu den absoluten Meisterwerken zählt.

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