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C. L. Moore
Das glänzende Trugbild
(The Bright Illusion, 1934)

Übersetzt von Irene Holicki


Von Alfred Ohswald am 14.03.2000

  Als Dixon sich nahe dem Verdursten durch die Wüste kämpft, entdeckt er ein von Toten umgebendes, glänzendes Lichtoval. Als er sich nähert, wird er davon absorbiert. Im Inneren erfährt er, daß es sich um ein äußerst fremdartiges Wesen aus einem anderen Universum handelt und seine Hilfe benötigt.
  Das Wesen will auf einer fremden Welt in einem anderen Universum eine Gottheit stürzen und dessen Stelle übernehmen. Dixon soll als sein Spion auf dieser Welt eine Schwachstelle des Gottes herausfinden. Die Mitwirkung steht ihm frei, doch wenn er sich wieder in die Wüste begibt, droht ihm in jedem Fall der sichere Tod und deshalb willigt er ein.
  Bei der bewußten Welt angelangt, wird ihm ein kurzer Blick darauf gewährt. Die Fremdartigkeit raubt ihm fast den Verstand. Das seltsame Wesen schütz ihn durch eine Art Illusionszauber, durch den er die Welt und ihre Einwohner als menschliche Umgebung wahrnimmt und er deren Bewohnern als einer der ihren erscheint. Bei seiner Ankunft stößt er zuerst auf ein wunderschönes Mädchen, die ihn für einen Abgesandten ihres Gottes hält, und in die er sich sofort zu verlieben beginnt.
 
  Was wie eine phantastische Geschichte in der Art H. P. Lovecrafts beginnt, mit einigen sehr stark an ihn erinnernden Beschreibungen wenn es um die fremde Welt geht, entpuppt sich als Allegorie über die alles überwindende Kraft der Liebe. Die Geschichte gehört wegen ihrer leichten Neigung zum Kitsch nicht zu den absoluten Glanzlichtern von C. L. Moore aber ist trotzdem noch deutlich besser als der Durchschnitt im Science Fiction Genre.

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