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Philip José Farmer
Welten wie Sand
Die Welt der tausend Ebenen II
(Gates of Creation, 1966)

Droemer Knaur
1996
Übersetzt von Martin Eisele
235 Seiten
öS 73,-


Von Alfred Ohswald am 01.03.1999

  Nachdem Jadawin, Angehöriger einer mächtigen, uralten Rasse, seine einst von ihm selbst geschaffene Welt zurückerobert hat, entführt eines Tages sein Vater seine Gefährtin. Er hinterläßt einen Hinweis und Jadawin folgt ihm und landet auf einer großteils von einem Ozean bedeckten Welt auf einer kleinen Insel. Dort trifft er die meisten seiner Geschwister an. Wie fast alle ihrer Rasse sind sie unendlich arrogant und hassen sich gegenseitig abgrundtief. Doch die besondere Situation bewegt sie zu einem wackeligen Bündnis und sie machen sich auf die Suche nach ihrem Vater.
  Als die Bewohner der Insel von einem riesigen Luftschiff angegriffen werden, helfen sie ihnen und können die Angreifer zu einem Kompromiß bewegen. Sie schließen sich ihnen an, um zu einem Tor in die Festung ihres Vaters zu gelangen. Nachdem sie mühsam die Attacke seltsamer, grausamer Wesen auf das Luftfahrzeug abwenden konnten, finden sie dieses Tor auf einer weiteren Insel. Doch sie landen wieder auf einer weiteren Welt und müssen sich erneut den Weg durch zahlreiche Gefahren zu einem Tor suchen. So geht es einige Male weiter und sie werden immer weiter geschwächt, da die Nahrungsbeschaffung und die Gefahren immer schwieriger werden.
 
  Der zweite Teil dieser Serie bietet, ähnlich wie der Erste, eine Reise durch eine seltsame Welt, die von noch seltsameren Wesen bevölkert ist. Allerdings ist hier schon das große Geheimnis bekannt, das im ersten Teil für zusätzliche Spannung sorgt. Die Handlung in diesem typischen Hintergrund für eine Fantasy-Geschichte bietet wenig Überraschungen und auch die Protagonisten sind wenig facettenreich, aber sonst versteht es Farmer ausgezeichnet, aus der seltsamen Umgebung einen unterhaltsamen Roman zu basteln.
  Gute Unterhaltung ohne große Ansprüche und zum Zwischendurchlesen durchaus geeignet. Es ist auch keineswegs notwendig, den ersten Teil zu kennen, um der Handlung des Zweiten folgen zu können.

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