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Edgar Wallace
Der Brigant

Goldmann
1994
172 Seiten
ISBN-13: 978-3442001118


Von Andreas Rüdig am 06.07.2009

  Anthony Newton verfolgt einen Grundsatz: Er führt seine Räubereien möglichst höflich aus. Einmal muß er jedoch davon abweichen.
  Newton bricht in das Haus des Millionärs Poltue ein. Doch da liegt Poltue schon tot in seinem Bett. Er wurde mit einem Küchenmesser erstochen. Anthony möchte seine Haut retten. Also sorgt er dafür, daß Poltues japanischer Diener vom Londoner Schwurgericht wegen Mordes verurteilt wird.
  Dies ist eine der Geschichten, die in dem Buch enthalten sind. Doch oh wehe! Kurzgeschichten sind nicht unbedingt die Stärke von Edgar Wallace. Sie wirken irgendwie plump. Ihnen fehlt oft die Spannung und Dramatik, die die Bücher auszeichnet. Vergleicht man die Geschichten hinsichtlich der Beschreibung von Charakteren, sind die Geschichten inhaltlich widersprüchlich. Daß Wallace ja eher oberflächliche Geschichten schreibt, ist hinlänglich bekannt. Die Literaturkritik arbeitete die Arbeitsweise hinlänglich heraus. Die vorliegenden Geschichten passen da voll ins Bild. Wer gute Unterhaltung sucht, sollte sich bessere Bücher von Wallace zu Gemüte führen.

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