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Michael Lambertz/Hermann Geckeler
Total Innovation Management

Econ
1996
182 Seiten


Von Bruno Hopp

  Wie der Titel schon andeutet - es geht um Innovationen, um das, was ein Unternehmen heute erfolgreich sein läßt. Im Zuge all der verrückten Management-Stile (M. by exception, by chaos, by ....) bleibt in jeder Firma, jedem Unternehmen, jedem Dienstleistungsbetrieb heute die Forderung, sparsam mit Ressourcen umzugehen. Dabei soll das, was zur Verfügung steht - Arbeitskraft der Mitarbeiter z.B. - möglichst optimal eingebracht werden. Vorgestellt werden nicht nur theoretische Konzepte, sondern aus der Praxis Beispiele (Megaperls) warum ein Produkt zu einer bestimmten Zeit unter einer bestimmten Konstellation erfolgreich sein kann.
  Sehr schön wird dargestellt, daß Kreativität nicht nur bei Künstlern oder in Werbeagenturen praktizierbar ist, sondern das sie jedem potentiell zur Verfügung steht. Die Problematik speziell deutscher bzw. zentraleuropäischer Führungsstile (hierarchiebetont) und die Folgen für Kreativität werden leicht verständlich beschrieben - was bei dem komplizierten Thema sicher schon enorm ist. Warnen möchte ich: die etwas "jugendlich" lockere Schreibe und auch die hübsche Bebilderung sollten nicht dazu verleiten, dies als Indiz für ein "leichtes" Buch zu nehmen. Vielmehr halte ich das Thema für zu zentral, als das man es den studierten Betriebswirten, Psychologen etc. allein überlassen sollte.
  Mir persönlich (ich bin kein studierter Betriebswirt...) hat die Lektüre für die Arbeit in einem uninahen Forschungsinstitut (Dienstleistung sagt mancher da) sehr viel gebracht, weil ich hier gelernt habe, daß Innovation und Erfolg nicht nur eine Sache der Chefs sein kann. Allerdings heißt das auch, daß Innovation auch unbequeme Folgen haben kann - z.B. wenn man merkt, daß eigene Talente vielleicht anderswo besser zur Geltung kommen Können.
  Also: sehr empfehlenswert!

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