Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Andreas Gruber
Das Eulentor

Blitz-Verlag
2008
318 Seiten
ISBN-13: 978-3898402736
€ 17,95


Von Alfred Ohswald am 11.01.2009

  Anfang des 20. Jahrhunderts bricht der junge, abenteuerlustige Wiener Arzt Alexander Berger zu einer Expedition in die Arktis, um die Küste der Insel Spitzbergen zu kartographieren. Bald schon zeichnet sich ein Scheitern dieses Vorhabens ab, in einer von Gletscherspalten durchzogenen Gegend verlieren sie in einem eigenartigen Schacht Menschen und Schlitten samt Hunden: Sie sind gezwungen, aufzugeben, wollen jedoch zur näheren Untersuchung dieses Schachtes später eine erneute Expedition starten.
  Und tatsächlich kommen sie mit der nötigen Ausrüstung zurück und errichten eine Station über dem Schacht. Neben einigen Besonderheiten – die Kantenlänge des quadratischen Schachts beträgt 3,14 m, der Bausstoff ist nicht identifizierbar uvm. – ist es besonders die ungewöhnliche Tiefe des Schachtes, die für die Expedition ein unlösbares Rätsel darstellt. Und tatsächlich gelingt es der Expedition trotz Einsatz immer effektiverer Technik nicht, den Grund des Schachtes zu lokalisieren.
  Am Ende sollte Alexander Berger allerdings doch eine Entdeckung machen.
 
  Fast gleichzeitig mit seinem zweiten Peter Hogart-Krimi „Die Engelsmühle“ erscheint „Das Eulentor“ in einem anderen Verlag, wo sich Andreas Gruber wieder dem phantastischen Genre widmet, in dem seine schriftstellerischen Wurzeln liegen.
  Anders als seine sonstigen Romane, besteht „Das Eulentor“ aus relativ wenig Handlung und viel Atmosphäre. Nicht zuletzt ist es eine Hommage an die Klassiker des Genres, allen voran H.P. Lovecraft. Aber auch auf moderne Klassiker, wie die Kult-Fernsehserie „Twin Peaks“ finden sich in Anspielungen berücksichtigt.
  „Das Eulentor“ ist ein flott zu lesender, geradliniger Grusel-Roman. Trotz der Anspielungen auf Klassiker ist er auch problemlos für Leser zu empfehlen, die keine großartigen Erfahrungen mit phantastischer Literatur haben.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.