Hauptseite
Rezensionen
Autoren
Themen
Reportagen
Meldungen
Links
Kontakt
Newsletter
Christian Klinger
Tote Augen lügen nicht

Echomedia Verlag
2008
247 Seiten
ISBN-13: 978-3901761898
€ 9,90


Von Alfred Ohswald am 26.12.2008

  Der Roman handelt über die halbe Länge in zwei Zeitebenen, wobei die Leser in der aktuelleren Zeitebene 2006 weitgehend im Unklaren gelassen werden. Er Stück für Stück ergibt sich aus der Szenerie und den Andeutungen ein etwas klareres Bild.
  Gut die Hälfte des Romans handelt aber im Jahr 1998, wo die Hauptfigur Chefinspektor Alfons Seidenbast in Wien durch einige Mordfälle auf einen Skandal im öffentlichen Bausektor stößt, in den auch ein erfolgreicher, recht populistischer Politiker (FPÖ und BZÖ lassen grüßen) verwickelt ist. Sein Vorgesetzter blockiert seine Ermittlungen und entzieht ihm schließlich den Fall, bevor er stichhaltige Beweise vorweisen kann.
  Beide Handlungsstränge laufen dann 2006 zu einem langen Showdown zusammen.
 
 ?? „Tote Augen lügen nicht“ ist ein recht typischer Wiener Krimi. Die Hauptfigur weitgehend mehr Antiheld als Held. Christian Klinger kann sich gleich mit seinem Erstling nahe an die Spitze der österreichischen Krimiautoren (Wolf Haas, Heinrich Steinfest, Alfred Komarek, Robert Pucher & Co.) heranschreiben.

Das Copyright © liegt beim jeweiligen Autor der Kritik. Ohne seine ausdrückliche Zustimmung darf seine Rezension nicht verwendet werden.

Wenn Sie zu diesem Buch auch eine Kritik schreiben wollen, senden Sie diese bitte per eMail. Diese Mail geht an den Betreiber dieser Seite!
Mails an den Autor der Kritik sind nur möglich, wenn dessen Name ein Link ist. Mit dem Link gelangen Sie zum Portrait des Rezensenten, wo meist auch seine eMail-Adresse zu finden ist. Andernfalls ist keine Kontaktaufnahme erwünscht oder möglich.