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Andreas Gruber
Die Engelsmühle

Festa
2008
272 Seiten
ISBN-13: 978-3865520807
€ 13,95


Von Alfred Ohswald am 18.12.2008

  In „Die Engelsmühle“ lässt Andreas Gruber seinen bereits aus „Schwarze Dame“ bekannten Privatdetektiv Peter Hogart wieder in einem Mordfall ermitteln. „Die Engelsmühle“ ist etwas mehr ein klassischer Krimi als der Vorgänger. Das soll kein Werturteil sein, sondern eine grobe Einordnung von Handlung und Erzählstil. „Die Engelsmühle“ kann man übrigens auch ohne Bedenken lesen, wenn man „Schwarze Dame“ nicht kennt.
  Zahlreiche Spuren werden vom Autor gelegt, die sich jedoch als weitgehend irreführend erweisen. Ein Zwillingsschwesterpärchen mit ziemlich konträren Charakterzügen hält den Hauptdarsteller in jeder Beziehung auf Trab. Und der Termindruck der Versicherung, in deren Auftrag er einen Brandfall untersucht, wächst ebenfalls von Tag zu Tag. Dass dann noch sein Bruder unter Mordverdacht verhaftet wird, treibt den auf ihm lastenden Druck auf die Spitze.
  Dass Andreas Gruber sein Handwerk beherrscht, merkt man nicht zuletzt daran, dass die Leser trotz mehrerer Handlungsfäden kaum einmal den Faden verlieren. Mit „Schwarze Dame“ und „Die Engelsmühle“ und dem frühen Versuch mit „Jakob Rubinstein“ hat sich der ursprünglich mit phantastischer Literatur bekannt gewordene Autor ein solides, zweites Standbein im Krimi-Genre verschafft.

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