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Robin Gates
Sturm der Serephin
Runlandsaga 1

Otherworld Verlag
2008
503 Seiten
ISBN-13: 978-3902607027
€ 9,95


Von Alfred Ohswald am 03.07.2008

  In „Sturm der Serephin“ begegnen den Lesern Margon, seine Gefährtin Thaja und der Elf Arcad aus Robin Gates’ erster Fantasy-Trilogie „Der Harfner und der Geschichtenerzähler“ wieder. Margon und Thaja leben in der Küstenstadt Andostaan im Norden Runlands, wo eines Tages ein Fremder fast tot an den Strand gespült wird. Als Margon ihn zum ersten Mal zu Gesicht bekommt, erkennt er Arcad wieder. Arcad versucht so schnell, wie möglich, ein geheimes, magisches Portal in der Nähe zu erreichen, denn ein mächtiger Feind sitzt ihm im Nacken.
  Doch es nützt nichts, Arcad, Margon, Thaja, ein junger Mann und zwei Kinder geraten in die Gewalt dieses übermenschlichen Gegners.
 
  Obwohl sein zweiter Fantasy-Epos lose mit der Vorgänger-Trilogie verknüpft ist, handelt es sich doch um einen typischen ersten Teil. Die Helden werden vorgestellt und finden zusammen und der übermächtige, böse Gegner taucht in Runland auf.
  „Sturm der Serephin“ ist routiniert geschrieben, die Handlung wird etwas langsam aber ausreichend stetig vorangetrieben, um keine Langatmigkeit aufkommen zu lassen. Am besten beherrscht Gates die Charakterzeichnung. Die im Fantasy-Genre leider oft anzutreffenden, recht eindimensionalen Klischee-Charakteren begegnet man bei ihm kaum. Selbst Nebenfiguren werden von ihm mit Sorgfalt ausgestaltet.
  „Sturm der Serephin“ ist zwar nicht ein so beeindruckendes Meisterwerk, wie Markolf Hoffmanns „Das Zeitalter der Wandlung“, kann sich aber im Umfeld der deutschsprachigen Fantasy durchaus sehen lassen.

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