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Alfred Komarek
Doppelblick

Haymon
2008
191 Seiten
€ 17,90


Von Alfred Ohswald am 19.03.2008

  Der Tod seines Bruders und ein Schwächeanfall lassen bei Daniel Käfer die Alarmglocken bezüglich seiner Gesundheit läuten. Er beschießt, beruflich etwas kürzer zu treten. Glückglückerweise findet er in seiner Firma Verständnis dafür und bekommt den Auftrag, ein Gebäude in ländlicher Umgebung für eine Art Denkfabrik zu finden. Natürlich ist dabei sein erster Gedanke das Salzkammergut.
  Er mietet sich wieder bei seiner alten Vermieterin Maria im Ausseerland ein und trifft sich mit seiner Susanne, die in Schottland mit ihrem Fotoapparat beruflich unterwegs war. Allerdings hat sie wenig erfreuliche Neuigkeiten für ihn.
  Bei seiner Suche nach einem passenden Gebäude fällt ihm ein altes, faszinierendes Gebäude ins Auge. Doch dessen zurückgezogen lebender Bewohner hat keinerlei Interesse an einem Verkauf oder einer Vermietung.
 
  In diesem vierten und möglicherweise letzten Roman um den Journalisten Daniel Käfer verliebt sich die Hauptfigur in zwei Liebesobjekte. Eine Frau und ein Haus, beide recht sperrig und schwer zu bekommen und erst recht kaum zu halten. In beiden Fällen kommt es zu keinem richtigen Happy End und so endet der Roman ziemlich melancholisch.
  Alfred Komareks poetische Sprache eignet sich perfekt für diese Liebesgeschichte, bei der die Liebe gleichwertig einer Frau und einem Landstrich und besonders dessen Gebäude gilt. Wer allerdings nur die Polt-Krimis des Autors kennt, sei gewarnt, Handlung gibt es hier fast keine und auch weniger ausgeprägte Charakterbeschreibungen dafür noch deutlich mehr Atmosphäre.

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