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Gina Schulze
Sintflut

Gmeiner Verlag
2007
276 Seiten
€ 9,90


Von Alfred Ohswald am 17.02.2008

  Die Schwester der Expolizistin Marlene Paula ist Archäologin, die sich mit der Steinzeit beschäftigt. Eines Tages erhält sie einen Hilderuf von ihr. Sie hat in Rumänien eine Entdeckung gemacht und braucht ihre Hilfe.
  Allem Anschein nach ist Marlene nicht die Einzige, die davon erfahren hat, den auch andere Wissenschaftler, Journalisten und Antiquitätenhändler versuchen, Paula zu finden. Von Konstanza im Süden bis in die Gegend von Suczawa weiter im Norden Rumäniens führt die Suche nach ihrer Schwester, um sie schließlich tatsächlich zu finden. Einiger ihrer Verfolger bezahlen die Suche mit dem Leben und Marlene wird sich zunehmend der Brisanz dieser Sache bewusst.
 
  Gina Schulzes Archäologie-Krimi ist weitgehend keine der klassischen Suchen nach dem Täter. Auch die Ermordeten spielen kaum eine zentrale Rolle. Im Mittelpunkt der Spannung steht lange Zeit der von Paula gefundene Schatz. Und ist dann aber auch ein wenig die Schwachstelle des Romans. Etwas weniger hätte es schon sein dürfen und bei einem Roman mit einer Archäologin als wichtiger Figur hätte man sich etwas mehr Fachwissen erwarten dürfen, als z.B. die esoterischen Spekulationen über die Pyramiden von Gizeh zeigen. Der von der Archäologin Paula gefundene Schatz ist dann so extrem unwahrscheinlich, dass Tutanchamuns Grab oder die Entdeckung Trojas dagegen geradezu belanglos erscheinen würden.
  Leider funktioniert der Krimi für sich allein gesehen, auch nicht wirklich. Besonders der Epilog stellt mache Figur plötzlich unter einem völlig anderen Licht dar, was vorher nirfends auch nur angedeutet wird.

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