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Tobias O. Meißner
Die dunkle Quelle
Im Zeichen des Mammuts 1

Piper
2005
276 Seiten
€ 8,95


Von Alfred Ohswald am 25.11.2007

  Eine Gruppe Abenteurer wird von einer Gruppe namens „Der Kreis“ mit Aufträgen losgeschickt, die Natur und ihre göttliche Ordnung von Störungen befreien sollen.
 
  Was sich als eine Art „Greenpeace“ in einer Fantasywelt anhört, entpuppt sich tatsächlich als eine solche Gruppe kämpferischer Umweltschützer. Eine nicht unoriginelle Idee, die aber nicht wirklich überzeugend in den Fantasy-Hintergrund integriert wurde. Eine solche Gruppe Aktivisten passt nun Mal nicht wirklich überzeugend in eine mittelalterliche Welt.
  Auch die Charaktere sind nicht wirklich überzeugend, wenn man sie mit Protagonisten in frühren Romanen des Autors vergleicht. Weder sie noch die packende, mystische Atmosphäre der beiden „Hiob“-Romane oder von „Paradies der Schwerter“ sind in dieser ausgeprägten Form zu finden.
  Überraschenderweise schaffte Tobias O. Meißner aber mit dieser – im Vergleich zu seinen bisherigen Romanen – relativ schwachen Serie den Durchbruch. Immerhin, es steckt Potential in der Reihe und vielleicht gibt es in späteren Folgen noch eine Steigerung. Und, um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, selbst ein eher schwacher Tobias O. Meißner ist noch immer ein recht gut gelungenes Stück Fantasy-Literatur.

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