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Janusz Piekalkiewicz
Polen Feldzug

Bechtermünz Verlag
1998
287 Seiten
öS 145,-


Von Alfred Ohswald

  Am 1. September 1939 greift das Deutsche Reich ohne Kriegserklärung Polen an und beginnt damit den 2. Weltkrieg. Zuvor hatte sich Hitler mit einem Nichtangriffspakt mit Stalin abgesichert und hoffte damit die mit Polen verbündeten Engländer und Franzosen von einem Eingreifen abzuhalten. Doch England und Frankreich erklärten Deutschland den Krieg, griffen aber nur halbherzig in das Geschehen ein.
  Die sowohl von der Zahl, aber noch mehr von der Ausrüstung her weit überlegenen deutschen Truppen zwangen die zusätzlich noch überaus schlecht organisierten Polen bald mit ihrer neuen Blizkriegtaktik in die Knie. Kurze und begrenzte Teilerfolge der Polen änderten daran nichts. Als sich schon sämtliche Streitkräfte Polens auf dem Rückzug befanden, griffen aus dem Osten die Sowjets an und besiegelten das Ende Polens. Wobei auch der hartnäckige Widerstand kleiner, meist versprengter Truppenteile, die sich oft nur mehr in das benachbarte Ausland durchschlagen wollten, keine Rolle mehr spielte. Sie wurden mit äußerster Brutalität von beiden Gegnern bedrängt und, vor allem Offiziere bei Gefangennahme oft sofort erschossen. Dabei und auch nach der Kapitulation zeigten sich die Sowjets als mindestens ebenso mörderisch, wie die Nazis.
 
  Piekalkiewicz beschriebt den Polenfeldzug, wie von ihm gewohnt, in Abschnitten jeweils zuerst mit Zitaten aus verschiedenen zeitgenössischen Quellen und anschließend die tatsächlichen Ereignisse.
  Wohl kaum ein Land hat mehr unter den Folgen der 2. Weltkrieges gelitten. Von Anfang an von den Nazis besetzt und anschließend noch Jahrzehnte unter der kommunistischen Diktatur von Moskaus Gnaden.

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