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Greg Egan
Diaspora

HarperPrism
1999
DM 14,03


Von Till Westermayer am 09.02.2000

  Gegen Ende des 21. Jahrhunderts migriert der größte Teil der Menschheit nach und nach in digitale Städte (Polis); der Introdus hat begonnen. Das Leben geht weiter, irgendwann gibt es ein schreckliches, unvorhergesehenes Ereignis galaktischen Ausmaßes, und einige Städte der Coalition of Polis machen sich auf den langen Weg durchs All zu den nächsten Sternen. Seltsame Signale deuten darauf hin, dass der Weg nicht auf dieses Universum beschränkt bleiben wird.
 
  Faszinierendes Buch, das stark auf einem mathematisch-topologischen Background aufbaut, heftig mit Quantenphysik, Wurmlöchern und Elementarteilchen herumphilosophiert und eine elegante Darstellung von natürlichem ALife auf Wang-Teppichen genauso wie den Alltag als citizen einer Polis enthält.
  Interessant die Verknüpfung zwischen Agententheorie und virtuellem Leben, die Konflikte zwischen gentechnisch veränderten Fleshern und denjenigen, die in die Städte gezogen sind - und auch wenn die BewohnerInnen der Städte prinzipiell geschlechtslos sind (inkl. eigenen Personalpronomen), heißt dass nicht, dass nicht auch jede Menge Liebesgeschichten, Konflikte und Freundschaften vorkommen.
  Einige Erläuterungen zum mathematischen Hintergrund einiger Kapitel gibt es auf Egans Homepage.

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